Jeder Notebook-Besitzer kennt das Phänomen: Kaum zwei Jahre alt und das Notebook hält mit den Ansprüchen nicht mehr mit, wird immer langsamer – die Fotobearbeitung läuft zäh, Windows nur teilweise und beim Filme decodieren schlafen einem die Füße ein. Aber es muss deshalb nicht immer ein neues Notebook sein, oft hilft ein Upgrade der einzelnen Hardware-Komponenten.
Auch Laptops kann man aufrüsten. Bei vielen Modellen lohnt es sich durchaus, Festplatte oder Arbeitsspeicher zu ersetzen oder Oldtimern mit externer Hardware neue Tricks beizubringen. Das klingt beim Notebook kompliziert, ist es aber nicht.
In den meisten Fällen erfolgt der Zugang zum Laptop-Inneren über das Entfernen der Bodenplatte. Manche Mobilrechner verstecken auch unter der Tastatur austauschbare Komponenten. So lässt sich zumeist folgende Hardware bei einem Notebook austauschen oder nachrüsten:
Prozessor
Dieser lässt sich manchmal aufrüsten, jedoch meist nur auf Geschwindigkeiten, die in anderen Modellen des Typs verkauft wurden. Grund ist, dass die Kühlung oftmals stark auf die Prozessoren abgestimmt ist.
RAM
Der Arbeitsspeicher lässt sich oft leicht wechseln oder erweitern, da die meisten Hersteller die Module leicht zugänglich verbauen. Normalerweise sind die Module genormt und können daher durch simples Einstecken getauscht werden.
Festplatte
In der Regel werden als Festplatte 2,5″ Laufwerke verwendet, die relativ problemlos getauscht werden können. Problemquellen hier können das Bios oder das richtige Jumpering sein.
Optische Laufwerke
Diese lassen sich grundsätzlich relativ einfach tauschen, jedoch kann es zu Problemen bei der Optik kommen, da viele Hersteller eigene Blenden bei Ihren Modellen verwenden
Sonstiges
Die restlichen Hardware-Komponenten lassen sich mit einigen Ausnahmen kaum aufrüsten, ausser der Hersteller liefert dementsprechende Teile oder sieht es vor.
Auch gibt es die Möglichkeit, das Notebook ohne Eingreifen in die innere Mechanik upzugraden – mit Hilfe externer Geräte (soweit die nötigen Anschlüsse bereits verfügbar sind). Wer all diese Optionen durchführt, erhält ein völlig neues Notebook im alten Gewand. Bis zu 100 Prozent Mehrleistung und Ausstattungs-Features lassen sich so rausholen, und es ist billiger als sich ein neues Notebook kaufen zu müssen.
Achtung: Auch wenn für die Arbeiten am Notebook keine besondere Fingerfertigkeite erforderlich ist, so ist dennoch Vorsicht geboten, damit keine Beschädigungen auftreten. Innerhalb der Garantiezeit solltet Ihr euch ein öffnen des Notebooks überlegen, da damit der Garantieanspruch verfällt.


Das Aufrüsten von Notebooks ist halt wirklich immer so eine Sache, für mich als jemanden, der mit Hardware wirklich gar nicht kann und schon Probleme hat beim Zusammenbau eines normales Rechners (ja ich weiß, man muss hier nur die Beschriftungen beachten, ist mir aber einfach zu viel Gefummel) käme das somit nicht in Frage. Weißt du ob Computerläden wie Alternate und Co es auch anbieten “Notebooks” aufzurüsten? Das würde bei mir nämlich auch einmal fällig werden…
@Christian
Also mein Computerladen um die Ecke nimmt sich solcher Sachen an. Obs jeder macht, ist fraglich.
leider imer sehr schwierig mit den laptops. cpu kann man nur schwer aufrüsten wie ja im artikel dargelegt wurde und graka is auch nich, und das sind nu mal die beiden wichtigstens komponenten in so nem rechner.
ram kann man relativ problemlos aufrüsten und ein paar gig mehr können schon was bringen. kommt natürlich drauf an was man mit dem laptop macht.