Fotos selbst drucken mit Photoshop und dem richtigen Foto-Druckerzubehör

Mittwoch, 17. Oktober 2012
Kategorie: Tipps und Tricks

Für Freunde der klassischen Fotografie gibt es die verschiedensten Möglichkeiten die digital erstellen Fotos auszudrucken. Wer nur einen Ausdruck wünscht, kann den Chip in ein Entwicklungslabor geben. Wer hingegen mehr und sich die Bilder selber gestalten möchte, sollte sich ein Bildbearbeitungsprogramm zulegen.
Einen besonderen Namen hat sich hierbei Adobe gemacht, die schon lange auf dem Markt sind und ihre Anwendung den jeweils technischen Voraussetzungen anpasst. Mit dem Produkt Photoshop hat der Anwender die Möglichkeit, die eigenen Bilder in einfachen Schritten zu bearbeiten, zu verändern und später zu drucken.
Um alle Funktionen der Software zu nutzen, sollte sich der User mit dem Programm eingehender beschäftigen, denn dieses ist ein Profiprogramm aber auch für den Laien bedienbar, anschaulich wird das in unseren Videotutorials erklärt. Hierzu wird das gewünschte Bild in das Programm geladen. Als nächster Schritt ist die Größe, die je nach Wunsch geändert werden kann. Wichtig hierbei ist der Modus, in dem die Bearbeitung stattfinden sollte, daher sollten die zu bearbeiteten Fotos in den RGB-Modus konvertiert werden. Für das Verändern der Farben muss das Foto allerdings in den CMYK-Modus geschoben werden. Hier können die Farben genau abgestimmt werden, die Schärfe wird verändert, der Kontrast, die Helligkeit und der Hintergrund müssen miteinander harmonieren. Alle diese Funktionen sind einzeln aus dem Programm abzurufen.

Drucken mit dem richtigen Zubehör macht das Foto richtig ausdrucksstark
Beim Ausdruck über den heimischen Drucker sollte immer an das passende Zubehör gedacht werden. Die Hersteller der Drucker empfehlen meist ihr Fotopapier, das mit dem Drucker und der Tinte abgestimmt ist. Für viele Drucker wird eine Fotopatrone empfohlen, die mit spezieller Tinte für Fotografien gefüllt ist. Die besten Ergebnisse nach der Bearbeitung beim Ausdrucken werden also erzielt, wenn die drei Komponenten Drucker, Fotopatrone und Fotopapier miteinander abgestimmt sind.
Das Drucken am Ende ist allerdings kein Problem, denn das Ergebnis basiert auf die Bearbeitung der Bilder im Photoshop, das wie der Name Photoshop schon sagt, genau auf die Fotobearbeitung ausgelegt ist. Wenn es bei der Bearbeitung durch schlechtes Ausgangsmaterial nicht richtig mit der Schärfe oder der Helligkeit klappt, kann auch der beste Drucker kein gutes Bild zaubern. Manchmal kann es etwas schwierig werden, die Bilder so zu bearbeiten, wie es gewünscht wird, dann müssen Probedrucke gemacht werden, um eventuell weiter die Helligkeit und den Kontrast zu optimieren.
Gerade bei den verschiedenen Möglichkeiten in der Drucktechnik sollte ein spezieller Fotodrucker verwendet werden, der nicht nur einen normalen Druck ausführen kann, sondern noch die Wahl zwischen einem Digital- und Tiefendruck ermöglicht. Diese speziellen Fotodrucker, wie der Epson Stylus Photo 2100, die in Tests besonders gut abschneiden können auch oft mit günstigen Alternativ-Patronen betrieben werden wie z.B. in diesem Shop erhältlich.
Um einen perfekten Druck zu erhalten, müssen in den Druckeinstellungen Veränderungen vorgenommen werden, die aber auch für einen Laien einfach erklärt sind wie das gleich Farbprofil in Photoshop und dem Druckertreiber. Nicht zu vergessen ist das benötigte Papier, denn obwohl jedes Fotos auch auf normalem Druckerpapier von 80 Gramm oder mehr gedruckt werden kann, bietet der Handel auch spezielles Fotopapier in Matt oder Glanz für den professionellen Ausdruck an. So wirken die Farben wesentlich lebendiger.

  1. Dampferin
    Dezember 19th, 2012 um 03:35 | #1

    Leider ist der Preis für das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop ziemlich hoch und eine anschaffung ist nur in beruflicher hinsicht möglich. Das Adobe Photoshop Elements kommt da scxhon eher in frage und eine Anschaffungspreis von ca. 100 Euro ist da in ordnung.

  2. März 7th, 2013 um 12:12 | #2

    Beruflich habe ich auch manchmal mit Photoshop zu tun. Das Programm ist wirlich nicht schlecht, aber für Ottonormalverbraucher privat kaum zu bezahlen. Eigentlich echt schade, grade für unsere Familienfotos würde ich mir es sonst wünschen…

    Gruß
    Daniel

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